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Kurpfalzbibliothek

"Heinrich Vetter"

Limburgerhof

 
 
 

Sponsoren

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Luise Herklotz
Luise Herklotz

Luise Herklotz (∗20.08.1918 in Speyer; † 25.07.2009)
Die Bücher aus Ihrem Nachlaß wurde von ihrem Sohn dankenswerterweise der Bibliothek übereignet. Um die Übernahme der Hinterlassenschaft hatten sich auch das Landesarchiv in Speyer bemüht.

 

 

 

 

 



Logo der Klaus Tschira Stiftung

Klaus Tschira Stiftung
1995 gründete der Physiker Dr. h.c. Klaus Tschira die Klaus Tschira Stiftung gemeinnützige GmbH, um die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie die Wertschätzung der Öffentlichkeit für diese Fächer zu fördern. Für sein Engagement wurde Klaus Tschira 1999 mit dem Deutschen Stifterpreis ausgezeichnet. Sitz der Stiftung ist die Villa Bosch in Heidelberg, der ehemalige Wohnsitz des Chemie Nobelpreisträgers Carl Bosch (18741940). Er ist einer der Gründer des Softwareunternehmens SAP AG in Walldorf. Von 1998 bis 2007 war er Mitglied des SAP-Aufsichtsrats.

Die Klaus Tschira Stiftung fördert die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik in folgenden Schwerpunkten:
  Faszination Naturwissenschaften für Kinder und Jugendliche
  Forschung für die Gesellschaft
  Verständliche Wissenschaft
Die Klaus Tschira Stiftung möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Ein kleines kreatives und flexibles Team entwickelt neue Ideen und setzt diese in eigener Regie oder mit Partnern modellhaft um. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. Sie unterstützt sowohl die Erarbeitung als auch die verständliche Darstellung von Forschungsergebnissen.

Webseite zur Klaus Tschira Stiftung.


Heinrich-Vetter-Stiftung

Die Heinrich-Vetter-Stiftung, vertreten durch ihren Stiftungsvorstand Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Frankenberg, unterstützt den Aufbau und Unterhalt der Bibliothek, z.B. durch finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Regalen.



vetter
Bild des Stifters und
Mäzens Heinrich Vetter
von Lars Gölz, 2000

Heinrich Vetter (∗24.12.1910 in Mannheim; † 03.02.2003)
wurde 1910 als Sohn einer Mannheimer Kaufmannsfamilie geboren. Nach dem Abitur studierte er Betriebswirtschaftslehre an den Handelshochschulen Mannheim und Berlin. Danach trat er in die Geschäftsführung des elterlichen Kaufhauses Vetter in Mannheim ein.
Mit Kriegsbeginn 1939 zog Vetter als Freiwilliger in den Krieg. Als Offizier nahm er an schweren Kämpfen gegen die Sowjetunion teil und überlebte 1942 nur knapp einen Bauchschuss. 1946 schwer verwundet aus französischer Gefangenschaft zurückgekehrt, wurde er Geschäftsführer des Kaufhauses Vetter. Ende der sechziger Jahre übergab er das Kaufhaus an die Horten AG und fungierte als deren Generalbevollmächtigter. 1985 zog sich Vetter ins Privatleben zurück, widmete sich dem Aufbau einer umfangreichen Bilder- und Skulpturensammlung und begann mit seinem staunenswerten mäzenatischen Wirken.
1997 gründete Heinrich Vetter die „Heinrich-Vetter-Stiftung“, deren Stiftungszweck die Förderung der Allgemeinheit auf den Gebieten Kirche, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Sport, Soziales und Brauchtum sein soll. Sein mäzenatisches Wirken prägt dadurch die Stadt Mannheim über seinen Tod hinaus. Zahlreiche Einrichtungen sind mit seinem Namen verbunden, wie ein mit seinen Großplastiken gesäumter Weg im Luisenpark, eine Einkaufs-Passage in der Mannheimer Innenstadt, ein Forum in der Kunsthalle Mannheim, oder ein Hörsaal und ein Flur in der Universität Mannheim, das Seniorenstift in Ilvesheim und die Kurpfalzbibliothek in Lorsch, der Heinrich-Vetter-Saal im Bretzenheim-Palais. Auch nach ihm benannte Preise, wie der Mannheimer Heinrich-Vetter-Literaturpreis erinnern an ihn. (weitere Einrichtungen/Preise…)

Heinrich Vetter wollte sich mit seinem karitativen Wirken immer als "Anstifter" verstanden wissen, der nicht nur Geld spendete, sondern stets anregen wollte, dass auch andere seinem beispielhaften Einsatz folgten.
Er ließ sich von der Idee einer linksrheinische Kurpfalz-Bibliothek mit Standort Limburgerhof begeistern (Artikel) und legte durch die Unterstützung durch seine Stiftung den Grundstock für deren Realisierung.

Vetter
Büste des Stifters und Mäzens Heinrich Vetter

Heinrich Vetter war ein liebenswürdiger, bescheidener und hochgebildeter Mensch, der mit den bedeutendsten Auszeichnungen geehrt wurde: 1993 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Ilvesheim verlieh ihm 1990 die Ehrenbürgerwürde, ebenso die Stadt Mannheim im Jahr 1999. Die jüdische Gemeinde Mannheim zeichnete Vetter 1998 mit der Ehrenmedaille aus. 2001 verlieh ihm die Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim die Ehrendoktorwürde. Er war Ehrensenator der Universität Mannheim, Ritter des päpstlichen Heiligen Sylvesterordens und Träger des Kurpfalz-Ehrenrings.

Am 3. Februar 2003 starb Heinrich Vetter in seiner Wohnsitzgemeinde Ilvesheim im Alter von 92 Jahren. Der unverheiratete, kinderlose Diplom-Kaufmann setzte in seinem Testament die Stiftung als Alleinerbin ein.

 

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